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Stuttgart Schloßplatz

Die aktuellen Musiknews Sängerin Sandra plant große Tour Popsängerin Sandra (46) ist in diesem Jahr vielbeschäftigt: Im März kommt ihr neues Album auf den Markt, später will sie auf Auslandstournee gehen und im Sommer heiraten. Und das Ganze in Weiß, aber nicht auf Ibiza, wie sie der Deutschen Presse- Agentur dpa in Berlin sagte. «Da habe ich schon einmal geheiratet. Das mache ich kein zweites Mal.» Sandra wurde Mitte der 80er Jahre mit dem Hit «Maria Magdalena» bekannt. Nun meldet sie sich mit einem neuen Album zurück. Am 27. März erscheint ihre Platte «Back To Life», darauf singt sie auch ein Duett mit Thomas Anders. Ihren größten Hit wollte in Deutschland zuerst niemand haben, sagt Sandra. «Und dann wurde es so ein Erfolg.» Die Sängerin, die aus dem Saarland kommt, trägt noch den Nachnamen ihres ersten Mannes, des Produzenten Michael Cretu. Bei der Hochzeit mit Unternehmer Olaf Menges («auf spanischem Boden») will sie auf jeden Fall ihr Lied «I Want You» singen. Mitfeiern kann die Patchworkfamilie - Sandra hat Zwillinge, ihr neuer Ehemann hat eine Tochter und einen Sohn. Bei ihren Liedern bleibt Sandra weiter bei Englisch. «Deutsch kommt bei mir nicht in die Tüte. Dafür habe ich einen zu internationalen Namen», meint sie. Mit den 15 Songs ihres neuen Albums will Sandra zunächst im Ausland auf Tour gehen. «Ich denke da an die Emirate, an China, Japan und Russland, da wo mein Name auch ein Begriff ist.» Für Deutschland seien vorerst noch keine Konzerte geplant. «Hier heißt es immer: Dein Album muss erstmal Nummer eins sein oder Top 10, damit du überhaupt die Hallen füllst, und das ist mir zu blöd. Es gibt andere große Länder, die mich unbedingt sehen wollen. Wenn ich dann hier noch gefragt bin - jetzt mal übertrieben gesagt - dann mache ich das auch in Deutschland.» Ihr letztes Album «The Art Of Love» erreichte 2007 Platz 16 der deutschen Charts; ihre Singles waren meist weniger erfolgreich. In ihrer Wahlheimat Ibiza hat Sandra nur wenige Fans. «Gott sei Dank! Irgendwo braucht man auch sein kleines Dorf, wo man zu Hause ist. Da kann ich meine Tür hinter mir zumachen und hab meinen Frieden.» Quelle: http://www.musiknews.de Die aktuellen Musiknews Sarah Connors sexy Bühnencomeback Sarah Connor singt. Was bei Sängerinnen eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, hat bei der Popdiva Nachrichtenwert. Die 28-jährige Delmenhorsterin hatte in letzter Zeit mehr mit ihrem öffentlich zur Schau getragenen Privatleben als mit ihrer Musik für Schlagzeilen gesorgt. Das soll sich mit ihrer Deutschlandtour ändern, die am Samstagabend in Frankfurt startete. «Ihr habt mich zwar gesehen, aber wenig von mir gehört. Das möchte ich wieder gutmachen mit dieser Tournee», rief sie unter Jubel ihren rund 2700 Fans in der nicht ausverkauften Jahrhunderthalle zu. Vor allem mit ihrer Liebesbeziehung, ihrer Hochzeit und wenig später ihrer Trennung von Marc Terenzi hatte Connor Klatschblätter und Promi-Sendungen beherrscht; eine eigene Reality-Sendung rundete das Angebot ab. Auch andere Liebschaften, Gesundheitszustände ihrer weitläufigen Familie und sogar ihr Hund, der angeblich Nachbars Kaninchen gerissen hat, machten Schlagzeilen. Jetzt will sich Connor wieder ihrem eigentlichen Beruf widmen und wird bis Anfang April rund 30 Shows absolvieren. «Sexy As Hell» ist das Motto der Tour - und Connor gab sich in Frankfurt alle Mühe, dem gerecht zu werden: Bühnenarbeiter entpuppten sich als Tänzer und vergnügten sich, nachdem sie sich ihrer Blaumänner entledigt hatten, in anzüglichen Posen mit der Sängerin. Connor geizte selbst nicht mit ihren Reizen: Tänzerinnen und Tänzer zogen sie im Laufe des Abends mitten auf der Bühne aus und wieder an. Das Publikum bekam jede Menge Hits und permanente Action geboten. Lodernde Flammen am Bühnenrand unterstrichen, was Connor mehrfach betonte: «Ist das heiß hier.» Musikalisch brannte die Chartstürmerin das ganze Spektrum ihres Repertoires ab. Neben schmalzigen Balladen hatte sie auch fetzige, rockige, poppige und soulige Nummern im Programm, das sie mit einer hervorragenden Liveband bestritt. Zur Unterstützung holte sie sich einige Duettpartner auf die Bühne, darunter ihre Schwester Lulu, die ihren 17. Geburtstag feierte und der großen Schwester Tränen in die Augen trieb, weil sie «ihren ersten großen Auftritt mit echter Band» so toll gemeistert habe. Ihre privaten Turbulenzen der vergangenen Monate sprach die zweifache Mutter bei ihrem Publikum, das sie wiederholt «ihr Süßen» nannte, offen an. «Ich weiß, ihr habt euch Sorgen gemacht», berichtete sie. Dann gab sie zu, was jeder Klatschblatt-Leser längst wusste: «Ja, es stimmt. Ich bin jetzt Single.» Als daraufhin Jubel ausbrach, meinte sie lachend: «Ich habe jede Reaktion erwartet, aber diese nicht.» Doch alleine fühle sie sich noch lange nicht: «Ich habe nämlich eine wundervolle Familie, tolle Freunde und die besten Fans der Welt.» Quelle: http://www.sarah-connor.de Die aktuellen Musiknews CD Tipp: Loonataraxis - This boy is a crying shame Ja richtig Loonataraxis. Und genau so außergewöhnlich ist auch die Musik! Das Album kam zwar schon im letzten Jahr raus, stört an dieser Stelle jedoch nicht! Der Sound der Platte geht in alle Richtungen, aber in eine ganz speziell: Loonataraxis Die Band aus dem Münchner Raum überzeugt vorallem mit Ihrem eigenen Style. Was sich zunächst zwar etwas arg und nach mehreren Liedern in einem Track anhört, stellt sich sofort nach dem reinhören als recht innovative mit viel Liebe zum Detail gemachte Musik dar. Wenn man die Richtung jetzt näher beschreiben müsste käme man schnell auf z.B. Hardcore, was das Ganze aber nur zum Teil trifft. Aber am besten man hört selbst mal rein! Zum Beispiel in das neueste Werk von Loonataraxis: This boy is a crying shame. Auf 11 Tracks bekommt man ne ordentiche Packung Action, Gitarren und Abwechslung geliefert. Selbst eine sehr schöne Ballade ist vorhanden. In dem Lied Endurance gibt’s Emotionen der anderen Art untermalt mit Geigen- und etwas ruhigeren Gitarrenklängen. Eine absolute Empfehlung. Natürlich sollte man aber erst den Sound checken bevor man zugreift. Das geht am besten auf der MySpace Seite von Loonataraxis oder Ihr surft mal vorbei auf Ihrer Homepage: http://www.loonataraxis.de/ Und dann viel Spaß beim Abgehen!!! Quelle: http://www.digitales-zimmer.de Die aktuellen Musiknews Peter Gabriel sagt Auftritt bei den Oscars ab Der britische Musikstar Peter Gabriel hat seinen Auftritt bei der Oscar-Gala aus Protest gegen eine zu kurze Sendezeit abgesagt. Ihm seien für den Song «Down to Earth» lediglich 60 bis 65 Sekunden im Rahmen eines Musik-Medleys zugesagt worden, kritisierte der 59-Jährige in einer Video-Botschaft auf seiner Website. Er habe sich deshalb entschlossen nicht aufzutreten und hoffe, dass an seiner Stelle der Soweto Gospel Chor engagiert werde. «Es ist etwas unglücklich», sagt Gabriel in seinem Spot. «Die Songschreiber sind nur ein sehr kleiner Teil beim Filmemachen, aber wir arbeiten auch verdammt hart und verdienen einen größeren Anteil an der Zeremonie.» Die Oscar-Akademie wollte sich nach Angaben des US-Fachblatts «Variety» nicht dazu äußern. Der einstige Frontmann von Genesis ist für den gemeinsam mit Thomas Newman geschriebenen Song aus dem Film «Wall-E - Der letzte räumt die Erde auf» für einen Oscar nominiert. In seinem Video nennt er sich selbst einen «alten Langweiler», der es sich leisten könne, ein bisschen gegen die Macher der Oscar-Show zu protestieren. Er hoffe, dass die Musik dann im kommenden Jahr wieder Raum bekomme. Trotz seines Ärgers will Gabriel an der Gala aber teilnehmen. Sie findet in der Nacht auf den 23. Februar in Los Angeles statt. Quelle: http://www.petergabriel.com Die aktuellen Musiknews Limp Bizkit kommen wieder Nach achtjähriger Pause kehrt die US-Rockband Limp Bizkit auf die Bühne zurück. Wie der «NME» in seiner Online-Ausgabe berichtet, kommt die Gruppe in ihrer Originalbesetzung wieder zusammen, nachdem sich der Gitarrist Wes Borland wieder mit seinen Kollegen versöhnt hat. Borland hatte die Band um den Sänger Fred Durst 2001 verlassen, um eigene musikalische Wege zu gehen. Nun ist ein neues gemeinsames Album in Planung. Bestätigt sind zudem fünf Auftrittstermine der US-Rockemusiker in Deutschland. Nach zwei großen Rock-Festivals werden Limp Bizkit im Juni in Hamburg, Dortmund und Berlin Station machen. Quelle: http://www.musiknews.de Die aktuellen Musiknews Alex swings Oscar sings startet beim Grand Prix Deutschland wandelt beim Eurovision Song Contest (ESC) in diesem Jahr auf den Spuren von Roger Cicero: Das Duo Alex swings Oscar sings tritt mit einem Swingdance-Titel an. Die vom Hamburger Musikproduzenten Alex Christensen («Du hast den schönsten Arsch der Welt») ins Leben gerufene Gruppe will mit dem Titel «Miss Kiss Kiss Bang» - ein Mix aus Swing, Pop und Dance - die Grand-Prix-Ehre am 16. Mai im internationalen Finale in Moskau retten und die Blamage von Belgrad im vergangenen Jahr vergessen machen. «Das ist eine extrem eingängige Melodie, die sehr international ist», hofft Christensen auf möglichst oft zwölf Punkte. Die deutsche Pop-Band No Angels war 2008 mit 14 Punkten auf dem letzten Platz gelandet. Grand-Prix-Macher und Band, die den Titel bei der Präsentation am Montag in Hamburg nur vom Band spielten, kündigten ein «dreiminütiges Gute-Laune-Feuerwerk» an - «ein musikalischer Big Bang für den ESC». «Diese Mischung mit Showacts wie Steppen sind Eyecatcher», meinte Christensen. «Swing ist der Inbegriff von lässigem Lifestyle und lustvoller Lebensfreude.» Sein Partner Oscar Loya, der in Kalifornien in Musicals wie «West Side Story» aufgetreten ist und inzwischen in München lebt (und Schweinebraten liebt), ist professioneller Sänger und Stepptänzer. Der 29-Jährige, der schon bei der Pressekonferenz im weißen Anzug auffiel, verspricht «Glamour, Entertainment und puren Spaß». Sein Lebensmotto: Er versucht einfach nur, ein «Good Guy» zu sein. Christensen hatte seinen musikalischen Durchbruch 1991 mit dem Projekt U 96 geschafft, die erste Techno-Single «Das Boot» landete an der Chartspitze. An rund 110 Millionen verkauften Tonträgern weltweit war der Produzent beteiligt. Der 41-Jährige bekannte, dass er das Projekt «mit oder ohne [artist=490452]Grand Prix[/artist] gemacht hätte, weil ich so daran glaube». Er selbst sei schon lange ein Fan des Wettbewerbs und habe «größten Respekt» davor. Während Christensen auf der Bühne am Klavier stehen wird, singt, tanzt und steppt sein Partner. «Er wird sich in Moskau nicht verschrecken lassen, wenn er vor Tausenden Menschen auftritt», meinte Christensen. Auch die noch geheim gehaltene «Miss Kiss» werde im Finale zu sehen sein. Oscars hoffnungsfroher Tipp für das Abschneiden: Platz 1. Den Kandidaten für das diesjährige ESC-Finale kürte eine Jury. In den vergangen Jahren hatte das Publikum des ARD-Vorentscheids darüber abgestimmt, wer auf der ESC-Bühne singen soll. Die Grand-Prix-Macher wollten nach dem Debakel in Serbien jedoch auf Nummer sicher gehen und entschieden sich für die Direktnominierung. «Belgrad war ein so einschneidendes Erlebnis», meinte der ARD Koordinator Unterhaltung, Thomas Schreiber. Und Manfred Witt, Leiter der deutschen Delegation in Moskau, betonte noch einmal: «Ein falsch gesungener Ton und man ist am Ende an dem Wettbewerb gescheitert.» Rund 100 Bewerbungen gingen beim NDR ein. Der Jury gehörten fünf Mitglieder an, darunter der Schlagerbarde und ehemalige Grand-Prix-Teilnehmer Guildo Horn. Nach zwei anonymisierten Durchläufen hatten sich die Juroren «eindeutig und einstimmig» auf den Titel festgelegt. Dass sich die Jury die eingereichten Songs anonym anhörte, geschah nach Angaben des zuständigen Norddeutschen Rundfunks (NDR) auf Wunsch von Grand-Prix-Veteran Ralph Siegel. «Dass er dann am Tag der Jurysitzung der "Bunte" gesagt hat, dass er nicht nur zwei Titel, sondern drei eingereicht hat, konnte niemand ahnen», kommentierte Schreiber. Das Erste zeigt das ESC-Finale im Mai und wird den deutschen Beitrag auch zuvor in einer Sendung präsentieren. Bei der «Echo»-Verleihung in Berlin am 21. Februar werde er ebenfalls zu hören sein. Dass sich die Grand-Prix-Juroren Erfolg von Alex swings Oscar sings verspricht, liegt auch in Roger Ciceros Teilnahme in Helsinki (19. Platz) begründet. «Als Roger angetreten ist, gab es von allen positive Resonanzen und alle waren entsetzt, wie wenig die Qualität beim Publikum angekommen ist», sagte Witt. «Es liegen Erfahrungen vor, dass die Jurys die Qualität anders bewerten als das Publikum.» In diesem Jahr stimmen alle ESC-Teilnehmerländer zu 50 Prozent mit einer Jury und zu 50 Prozent per Zuschauervoting ab. Schreiber betonte: «Der Titel ist ein sehr hoffnungsfrohes, fröhliches Lied. Die Jurymitglieder hatten alle ein leichtes Lächeln auf den Lippen.» Insgesamt treten beim 54. ESC in Moskau 43 Länder zum größten Musikwettbewerb der Welt an. Rund 100 Millionen Fernsehzuschauer werden erwartet. Deutschland konnte bislang nur einen Sieg verbuchen: 1982 gewann Nicole mit «Ein bisschen Frieden». Quelle: http://www.musiknews.de Die aktuellen Musiknews Grand Prix mit Truthahn und Piraten Eine Truthahnpuppe aus Irland, ein spanischer Blödelbarde, ein schwergewichtiges Trio aus Estland und lettische Piraten: Der Eurovision Song Contest 2008 spaltet die Grand-Prix-Gemeinde. Während jüngere Fans die selbstironischen Spaßbeiträge lieben, kochen die Gemüter der Grand-Prix-Veteranen. So wetterte der irische Zweifach-Gewinner Johnny Logan, der Wettbewerb in Belgrad sei eine Witzveranstaltung: «Was da auf die Bühne kommt, ist erbärmlich.» Spaniens 68er-Siegerin Massiel ereiferte sich über den Ulk-Beitrag ihres Landsmannes Rodolfo Chikilicuatre: «Was da gewählt wurde, kann man nicht einmal als ein Lied bezeichnen.» Ähnliches hörte man in Deutschland auch schon 1998 und 2000, als der verantwortliche Norddeutsche Rundfunk (NDR) die Spaßfraktion um Guildo Horn und Stefan Raab ins Rennen schickte. Doch das Experiment gelang: Beide landeten auf vorderen Plätzen, bescherten dem Sender hohe Einschaltquoten und dem [artist=490452]Grand Prix[/artist] enorme Aufmerksamkeit. In diesem Jahr hingegen setzten die Macher beim Vorentscheid auf Normalo-Pop - mit dem Ergebnis, dass es die siegreichen No Angels mit ihrem Mainstreamsong «Disappear» im 43er-Teilnehmerfeld des internationalen Wettbewerbs schwer haben dürften. Ganz anders der irische Beitrag: Dustin the Turkey - der singende Truthahn - ist eigentlich eine Beleidigung für jeden ernsthaften Grand-Prix-Punktezähler. Johnny Morrison lässt seine Handpuppe wild gestikulierend tanzen, krächzt dazu den Spaß-Techno-Song «Irlande douze points» und hämmert den Zuhörern stampfende Beats in die Ohren. Es scheint keine Frage, dass dieser schräge Beitrag das erste Halbfinale am 20. Mai überstehen wird - allein schon deshalb, weil sich die bierernsten Kulturbewahrer darüber aufregen. Über das Erreichen des Finales am 24. Mai muss sich der spanische Komiker mit dem unaussprechlichen Namen keine Gedanken machen: Spanien gehört wie Deutschland, Großbritannien und Frankreich zu den «großen Vier», die ebenso wie Vorjahressieger und Gastgeber Serbien automatisch qualifiziert sind, weil sie die größten Geldgeber sind. Die Ulknummer «Baila el Chiki-chiki» (Tanz den Chiki-chiki) hat sich bereits beim Publikum durchgesetzt: Im nationalen Vorentscheid ließ der Schauspieler David Fernández alias Chikilicuatre klassische Popsänger hinter sich und löste damit gehörigen Wirbel aus. Mit seiner überdimensionalen Elvis-Tolle, den falschen Koteletten und seiner Spielzeuggitarre aus Plastik sei der Komiker eine «Schande» für das Land, hieß es. Andere freuten sich, dass ihr Land soviel Humor beweist, ein «Kinderlied» zu nominieren. Nach Kindergeburtstag klingt auch der estnische Beitrag. Als Kreisiraadio singen drei Männer im besten Alter den sinnfreien Spaßsong «Leto svet» - serbisch für Sommerwelt. Flankiert von fahnenschwenkenden, kurzberockten Tänzerinnen singen sie auf Deutsch aber auch mal vom «Sommerlicht» oder erwähnen wieder auf serbisch «Hummer» und «Bohnen». Vielleicht, weil die Männer, die in ihrem Heimatland allesamt bekannte Medien- und Musikschaffende sind, dabei einfach nur Spaß haben. Sinn für Humor brauchen die Grand-Prix-Fans auch beim lettischen Beitrag: Die Techno-Nummer «Wolves Of The Sea», die durchaus an DJ Bobo erinnert, wird karnevalsmäßig in Szene gesetzt. Die Gruppe Pirates of the Sea flitzt im stilechten Piratenoutfit über die Bühne und verbreitet bei entsprechender Gemütslage gepaart mit hochprozentigen Getränken deftige Skihütten-Partystimmung - zumindest beim zweiten Halbfinale am 22. Mai. Ob die Piraten eine Runde weiterkommen, entscheiden die Fernsehzuschauer sowie eine Jury. Pro Halbfinale wählen die Fans neun Finalbeiträge, je ein weiterer Kandidat wird von einer Jury bestimmt. Damit wollen die verantwortlichen europäischen Fernsehanstalten das sogenannte Nachbarschaftsvoting eindämmen: Im vergangenen Jahr hatten die osteuropäischen Künstler den Wettbewerb dominiert - heftige Proteste und Vorwürfe einer «Ost-Punktemafia» waren die Folge. Doch auch in diesem Jahr scheint ein osteuropäischer Sieger wahrscheinlich: Das Duo Elnur & Samir vom Eurovisions-Neuling Aserbaidschan gilt mit seiner rockigen Engel-Teufel-Nummer als einer der Favoriten, ebenso versprühen die kroatischen Straßenmusiker von Kraljevi ulice mit dem 75 Jahre alten Rapper 75 Cents an ihrer Seite einen ganz besonderen - nämlich osteuropäischen - Buena-Vista-Charme. Quelle: http://www.eurovision.de Die aktuellen Musiknews Jennifer Hudson bei Neil-Diamond-Konzert gefeiert US-Sängerin und Oscarpreisträgerin Jennifer Hudson ist bei einem Wohltätigkeitskonzert zu Ehren von Altmeister Neil Diamond (68) begeistert gefeiert worden. Drei Monate nach ihrer schrecklichen Familientragödie sang die 27-Jährige in der Nacht auf Sonntag ernst und gefühlvoll Diamonds Hit «Holly Holy». Die 1500 Zuhörer im Los Angeles Convention Center spendeten ihr lange im Stehen Applaus, berichtete das «People»-Magazin. US-Sänger Josh Groban, der ebenfalls auf der Bühne stand, sagte der Zeitschrift: «Ich glaube, dass Musik viele Wunden heilen kann. Es ist wirklich toll, dass sie den Mut hat, hier aufzutreten und zu singen.» Hudsons Mutter, ihr Bruder und ihr siebenjähriger Neffe waren vor drei Monaten ermordet worden. In der Nacht auf Montag wollte die Oscarpreisträgerin («Dreamgirls») auch bei der Grammy-Verleihung auftreten. Quelle: http://www.musiknews.de Die aktuellen Musiknews Lil Wayne und Coldplay sind Grammy-Favoriten Mit Spannung wird in den USA die Verleihung der Grammy-Musikpreise in der Nacht zum Montag erwartet. Als Favorit geht dieses Jahr der Rapper [artist=57186]Lil Wayne[/artist] mit acht Nominierungen ins Rennen, dicht gefolgt von [artist=2129]Coldplay[/artist], die siebenmal nominiert sind, sowie Jay-Z, Kanye West und Ne-Yo mit jeweils sechs Nominierungen. Deutsche Musiker können sich in der Klassik-Sparte Hoffnungen machen. Die Grammys - in Form eines goldenen Grammophons - sind die wichtigsten amerikanischen Musikpreise. Sie werden zum 51. Mal von der Organisation der amerikanischen Musikindustrie in 110 Kategorien für Pop und Klassik verliehen. Der Privatsender ProSieben überträgt die Gala aus Los Angeles in der Nacht von Sonntag auf Montag live ab 02.00 Uhr. Als ein Höhepunkt der aufwendigen Show gilt der angekündigte Auftritt der Sängerin und Oscar-Preisträgerin Jennifer Hudson (27), die seit der Ermordung ihrer Mutter, ihres Bruders und ihres Neffen vor drei Monaten bisher kaum in der Öffentlichkeit zu sehen war. Ihr Debüt-Album «Jennifer Hudson» bekam vier Grammy-Nominierungen. Bei der klassischen Musik können sich unter anderem die deutsche Schauspielerin und Sängerin Barbara Sukowa («Im wunderschönen Monat Mai»), der Berliner Rundfunkchor zusammen mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle sowie der Jazzkomponist und - arrangeur Chris Walden Hoffnungen machen. Quelle: http://www.musiknews.de Die aktuellen Musiknews Scorpions erhalten Echo für ihr Lebenswerk Die Scorpions werden in diesem Jahr mit dem Musikpreis Echo für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Musiker, die ihre Karriere vor 40 Jahren in Hannover begannen, seien mit 75 Millionen verkauften Tonträgern die erfolgreichste deutsche Rockgrup Sie hätten Generationen von Rockmusikern geprägt, heißt es in der Begründung der Deutschen Phono-Akademie. Die Akademie ist Veranstalterin der Echo-Verleihung, die am 21. Februar stattfindet. Auch international habe die Formation um Rudolf Schenker, Klaus Meine und Matthias Jabs Erfolge gefeiert und Bands wie Iron Maiden, Bon Jovi und Metallica beeinflusst. Ihre Single «Wind Of Change» sei weltweit ein Nummer-1-Hit gewesen und habe «als globale Hymne das friedliche Ende des Kalten Krieges» begleitet. Die Scorpions werden die Auszeichnung bei der Echo-Gala in rund zwei Wochen in Berlin entgegennehmen. Das Erste überträgt die von Barbara Schöneberger und Oliver Pocher moderierte Show um 20.15 Uhr. Auf der Bühne werden neben den Scorpions unter anderem Depeche Mode, U2, Udo Lindenberg, Silbermond und Katy Perry auftreten. Für den Echo sind in diesem Jahr unter anderem Amy Winehouse, Madonna, Herbert Grönemeyer, Coldplay und Paul Potts nominiert. Quelle: http://www.echopop.de Die aktuellen Musiknews Elton John klappt sein «Rotes Piano» in Vegas zu Der britische Popstar Elton John will seine langjährige Erfolgsshow «Das Rote Piano» in Las Vegas beenden. Der 61-Jährige gebe nach 241 umjubelten Auftritten am 22. April seine letzte Vorstellung im Ceasars Palace, berichtete der Internetdienst Perez.Hilton. In der aufwendig inszenierten Show, die seit 2004 läuft, spielt Elton John an einem roten Klavier viele Hits wie «Honky Cat», «Yellow Brick Road», «Crocodile Rock» - und natürlich »Candle in the Wind». Das Colosseum-Theater, in dem bis 2008 auch Céline Dion jahrelang auftrat, hat 4000 Plätze. Für Elton Johns Konzerte inszenierte Direktor David LaChapelle eine spektakuläre Bühnenshow mit Videoclips und Lichteffekten. Die Karten kosten von 130 Dollar (100 Euro) an aufwärts. Quelle: http://www.musiknews.de Die aktuellen Musiknews JAMIE FOXX & Jennifer Hudson: gemeinsam auf Tour? Jamie Foxx und Jennifer Hudson wollen gemeinsam auf Tour gehen. Das plauderte jetzt der 41-Jährige gegenüber "ET Online" aus. Jennifer hat im vergangenen Jahr Schreckliches erlebt: Ihre Mutter, ihr Bruder und ihr Neffe wurden ermordet. Nach dem ersten Schock würde die Sängerin jetzt versuchen, sich wieder langsam ins Rampenlicht zurückzutasten. Foxx sagte dazu: "Es geht ihr gut. Sie sagt, sie will wieder weitermachen. Hoffentlich machen wir eine Tour zusammen und heilen die Welt mit unserer Musik." Jennifer Hudsons Mutter Darnell Donerson und Bruder Jason Hudson wurden im Oktober 2008 tot in ihrem Haus aufgefunden, Jennifers siebenjähriger Neffe Julian galt zunächst als vermisst. Wenig später wurde auch seine Leiche entdeckt. Er wurde mit einem Kopfschuss getötet. Quelle: http://www.poplexikon.com Die aktuellen Musiknews Madonna kommt wieder nach Deutschland Pop-Star Madonna (50) nimmt ihre erfolgreiche «Sticky & Sweet»-Tour im Sommer 2009 wieder auf. Die neue Serie startet am 4. Juli in London und führt den amerikanischen Megastar durch zahlreiche Länder, wie die Konzertagentur Marek Lieberberg in Frankfurt mitteilte. In Deutschland tritt Madonna am 28. Juli in Hamburg und am 18. August in München auf. Der Vorverkauf für die Veranstaltungen beginnt am 13. Februar. 2008 war Madonna mit ihrer Tour in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt. Im vergangenen Jahr nahm der Popstar mit der Tournee in den USA gut 105 Millionen Dollar (75 Millionen Euro) ein und hatte damit die erfolgreichste Tour vor Céline Dion (94 Millionen Dollar). Laut Mitteilung ist die «Sticky & Sweet Tour» die Tournee mit den höchsten Einspielergebnissen, die je ein Solokünstler erzielte. Mehr als 2,35 Millionen Fans sahen Madonna im vergangenen Jahr in 58 Städten. Quelle: http://www.musiknews.de Die aktuellen Musiknews Patricia Kaas vertritt Frankreich beim Grand Prix Die Chanson-Sängerin Patricia Kaas wird Frankreich beim kommenden Eurovision-Wettbewerb am 16. Mai in Moskau vertreten. Dies teilte der Sender France 3 in Paris mit. Die Auswahl der 42-Jährigen gilt als ungewöhnlich, da der Eurovision Song Contest üblicherweise ein Sprungbrett für aufstrebende Talente ist. Kaas hingegen begann ihre musikalische Karriere vor gut 20 Jahren mit dem Album «Mademoiselle chante», das vor allem in Deutschland und Frankreich ein Erfolg war. Ihr jüngstes Album «Kabaret» ist seit Ende vergangenen Jahres im Internet legal herunterladbar und soll im März als CD rauskommen. Kaas ist in Russland sehr beliebt und hat bereits mehrfach für den früheren Präsidenten Wladimir Putin gesungen. Quelle: http://www.musiknews.de Die aktuellen Musiknews Billy Powell von Lynyrd Skynyrd mit 56 gestorben Billy Powell, der Keyboarder der legendären US-Rockband Lynyrd Skynyrd, ist mit 56 Jahren gestorben. Er sei offenbar einem Herzversagen erlegen, teilte die Polizei von Orange Park im US-Bundesstaat Florida laut «Los Angeles Times» mit. Powell, bekannt durch den Superhit «Sweet Home Alabama», hatte am Dienstag wegen Schwindel und Atemproblemen den Notdienst gerufen. Als die Sanitäter eintrafen, war er bereits tot. Er lag in seinem Schlafzimmer neben dem Telefon. Der Musiker war seit längerem gesundheitlich angeschlagen. Anfang der Woche hatte er laut Polizei einen Termin bei seinem Herzspezialisten, den er aber nicht wahrnahm. Powell hinterlässt eine Frau und vier Kinder. Die Gruppe Lynyrd Skynyrd feierte Anfang der 70er Jahre mit ihrem vom Blues inspirierten Südstaaten-Rock Erfolge. 1977 verunglückte die Band mit einem gecharterten Flugzeug. Sechs Menschen, darunter drei Musiker, starben. Powell überlebte mit schweren Verletzungen im Gesicht. Zu den größten Hits der Gruppe gehört neben «Sweet Home Alabama» der Klassiker «Free Bird». 2006 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Quelle: http://www.musiknews.de Die aktuellen Musiknews Comeback-Konzert von New Kids on the Block Die Männer auf der Bühne der ausverkauften Frankfurter Jahrhunderthalle sind längst keine «Kids» mehr. Dennoch sorgten sie bei ihrem fast ausschließlich weiblichen Publikum am Samstagabend für an Hysterie grenzende Begeisterung. 15 Jahre nach ihrer Trennung sind die [artist=2706]New Kids on the Block[/artist] in Originalbesetzung mit Donnie Wahlberg (39), Danny Wood (39), Joey Mc Intyre (36), Jonathan Knight (40) und Jordan Knight (38) auf Comeback-Welttournee. Bei ihrem ersten von zwei Deutschlandkonzerten präsentierten sich die Sänger und Tänzer der Boygroup, die als die erfolgreichste aller Zeiten gilt, in einer perfekten und abwechslungsreichen Show in Top-Form. Dabei hatten die fünf offensichtlich selbst viel Spaß. Die mit der Band älter gewordenen Fans fielen zwar nicht mehr wie früher reihenweise in Ohnmacht, sorgten aber für alle sonst üblichen Zutaten eines echten Boyband-Konzerts: Ohrenbetäubendes Kreischen während der gesamten fast zweistündigen Show, verträumtes Anhimmeln der Akteure, Hochhalten von Transparenten mit Liebesbekundungen und eindeutigen Angeboten, seliges Schwenken von Leuchtstäben, Wunderkerzen und Fotohandys. Vereinzelt warfen die Fans auch Slips und Kuscheltiere auf die Bühne. Die Band bot ihrerseits auch alles, was zu einem Boygroup-Konzert gehört: Vor einem imposanten Bühnenbild zeigte sie permanent perfekt inszenierte Action mit Tanzeinlagen. Die fünf amerikanischen Musiker wechselten ihre Outfits mehrfach und animierten das Publikum ununterbrochen mit gut dosierten laszive Gesten und Sprüchen. Im Mittelpunkt ihrer Songs stehen begehrte, eroberte, verletzte, verlassene oder um Verzeihung angeflehte Frauen. Von Peinlichkeit jedoch keine Spur. Die US-Amerikaner aus Boston präsentierten ihre Show auf hohem Niveau, traten mit rockiger Liveband und vier Tänzerinnen auf und Jordan Knight zeigte sich über Strecken als spektakulärer Sänger. Die New Kids on the Block, die ihre Karriere als Teenies begannen und nach ihrem Durchbruch 1988 über 70 Millionen Platten verkauft haben, spulten auch nicht einfach nur ihre alten Hits wie «Step by Step» oder «Tonight» ab. Mit «The Block» haben sie ein neues, selbst produziertes Album zum Comeback abgeliefert. Die CD landete in den USA auf Platz 1 und in Deutschland auf Platz 21. Mehrmals bedankten sich die Mitglieder der Gruppe, die einen Teil des Konzerts überraschend am anderen Hallenende ganz nah am Publikum absolvierten, dass ihre «treuen Fans» das erfolgreiche Comeback möglich gemacht haben. Mit den Worten «Wir hoffen, wir halten diese Sache hier am Laufen» verabschiedeten sich die New Kids on the Block von ihren restlos begeisterten Fans - und sprachen ihnen damit nicht zum ersten Mal an diesem Abend aus dem Herzen. Das zweite Deutschlandkonzert ist am 5. Februar in der Philipshalle Düsseldorf. Es gibt noch Karten (65-75 Euro). Quelle: http://www.musiknews.de Die aktuellen Musiknews Russland plant bombastische Grand-Prix-Show Russland verspricht der Grand-Prix-Fangemeinde den «bombastischsten» Eurovision Song Contest (ESC) der Geschichte. «Wir werden der Welt eine Show zeigen, wie es sie in der Geschichte des Grand Prix noch nie gab», sagte der Generaldirektor des Fernsehens Erster Kanal, Konstantin Ernst, in Moskau. Die Teilnehmerzahl sei mit 43 Ländern so hoch wie im Vorjahr, sagte ESC-Cheforganisator Svante Stockselius. Die Stadt Moskau wies darauf hin, dass Fans aus dem westlichen Ausland ein Visum zur Einreise nach Russland benötigen. Das Finale geht am 16. Mai in der Moskauer Olympia-Halle über die Bühne. Der Vorverkauf der Eintrittskarten soll nach Angaben der Organisatoren Ende Februar beginnen. Wer zu dem Wettbewerb nach Moskau reisen wolle, erhalte mit einem Buchungsbeleg im jeweiligen russischen Konsulat im Ausland vereinfacht ein Touristenvisum, versprach ein Sprecher der Stadt. Die Tickets werden zwischen 1000 und 30 000 Rubel - also etwa zwischen 20 und 660 Euro - kosten, wie der Produzent des Ersten Kanals, Juri Aksjuta, sagte. In der zweiten Februarhälfte würden die Details zum Kartenverkauf bekanntgegeben. Die Organisatoren losten am Freitag in Moskau die je 19 Teilnehmer der beiden Vorentscheide am 12. und am 14. Mai aus. Auch zu diesen Shows sowie für die Generalproben würden Karten verkauft, sagte Aksjuta. Geplant sei zudem ein «Eurovision Special», bei dem Teilnehmer vergangener Jahre wie Dana International (Israel) und Ruslana (Ukraine) auftreten werden. Russland hatte im vergangenen Jahr mit dem Lied «Believe» von Dima Bilan erstmals die Ausrichtung des Grand Prix gewonnen. Beim ESC-Finale treten 25 Teilnehmer an. Für Frankreich nimmt Patricia Kaas an dem Wettbewerb teil, wie Stockselius mitteilte. In Deutschland wählt in diesem Jahr eine Jury einen aussichtsreichen Kandidaten. Für Tschechien sollen laut der Prager Zeitung «Blesk» die Altstars Karel Gott oder Helena Vondrackova in Moskau singen. Quelle: http://www.musiknews.de Die aktuellen Musiknews MTV ehrt Paul McCartney als «ultimative Legende» Der Musiksender MTV ehrt Ex-Beatle Paul McCartney als «ultimative Legende». McCartney wird die Auszeichnung während der Verleihung des Europe Music Awards (EMA) an diesem Donnerstag in seiner Geburtsstadt Liverpool entgegennehmen, teilte der Sender in London mit. Es sei das erste und vielleicht auch letzte Mal, dass ein Preis in dieser Kategorie vergeben wird, sagte EMA- Produzent Richard Godfrey. «Sir Paul McCartney ist einer der wahren Großen», sagte der Chef von MTV Networks International, Bill Roedy. Er habe die Musik im globalen Maßstab beeinflusst. Der Preis sei eine passende Anerkennung für einen Mann, der Millionen von Menschen mit seiner Musik berührt habe. Der internationale Musiksender MTV vergibt zum 15. Mal seine Europe Music Awards. Als deutsche Beiträge für die Preise, die in insgesamt zehn Kategorien vergeben werden, gehen die Magdeburger Teenie-Pop-Gruppe Tokio Hotel sowie die Hip-Hop-Band Fettes Brot ins Rennen. Quelle: http://www.musiknews.de Die aktuellen Musiknews Paul McCartney auf neuem Album von Yusuf Paul McCartney (66), Dolly Parton (63) und Bob Dylans Sohn Jesse (43) haben etwas gemeinsam: Alle drei haben etwas zu der neuen Single von Yusuf beigetragen. Yusufs neues Album soll im Frühjahr erscheinen. Der Musiker wurde als Cat Stevens bekannt und änderte seinen Namen, als er 1978 zum Islam konvertierte. Wie «NME» in seiner Onlineausgabe berichtet, hat Yusuf den Song «Boots and Sand» geschrieben, nachdem ihm 2004 die Einreise in die USA verweigert wurde. «Es ist ein merkwürdiger Song», so Yusuf, «beim Schreiben hatte ich einen schlechten Cowboyfilm vor Augen, aber die Geschichte handelt von wahren Begebenheiten und echten Menschen.» Das Video dazu drehte Filmregisseur Jesse Dylan. Ex-Beatle Paul McCartney und Countrysängerin Dolly Parton haben «Gastauftritte» bei der Aufnahme. Die Single-Auskoppelung soll auch auf dem neuen Album von Yusuf erscheinen, das im Frühjahr auf den Markt kommt und sein erstes nicht-religiöses Album seit 28 Jahren werden soll. Quelle: http://www.musiknews.de/ Die aktuellen Musiknews Zappa-Witwe verliert «Zappanale»-Streit Die Witwe des US-Rockmusikers Frank Zappa hat einen Prozess um das deutsche Musikfestival «Zappanale» und den Bart ihres Mannes verloren. Das Düsseldorfer Landgericht wies die Zivilklage Gail Zappas am Mittwoch ab. Die Witwe wollte verhindern, dass das Festival weiter unter dem Namen «Zappanale» ausgerichtet wird. Sie sah darin Markenrechte verletzt. Auch das Logo, das einen stilisierten Bart Zappas (1940-1993, «Bobby Brown») darstellt, verletze Markenrechte, hatten die Zappa-Anwälte behauptet. Beides sah das Gericht anders: Die Klägerin habe nicht nachweisen können, dass sie ihre Wortmarke «Zappa» in Deutschland ernsthaft nutzt. Die Website in englischer Sprache mit Preisen in US-Dollar für Zappa-Devotionalien reiche als Nachweis nicht aus. Bei der Bildmarke, dem stilisierten Bart Zappas, seien die Unterschiede zum Festival- Logo so groß, dass keine Verwechslungsgefahr bestehe. Die 19. «Zappanale» hatte im vergangenen Jahr in Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern) 6800 Besucher angezogen. Der Vorsitzende der Festival-Veranstalterin Arf Society, Thomas Dippel, zeigte sich nach dem Urteilsspruch «sehr zufrieden». Die 20. «Jubiläums-Zappanale» könne wie geplant in diesem Jahr stattfinden. Man werde freiwillig den Zusatz «Zappa Music and more» anfügen, auf den man sich bei den Vergleichsverhandlungen mit den Zappa-Anwälten geeinigt hatte. Die Verhandlungen waren dennoch gescheitert. Die Witwe Zappas hatte in ihrer Zivilklage gegen den einzigen deutschen Zappa-Fanclub erklärt, sie habe in den USA den Eindruck gewonnen, der Name ihres Mannes werde als «Hingucker» für zum Teil völlig andere Musik benutzt. Der Rechtsvertreter des Fan-Clubs, Johannes Vogel, betonte, das Festival sei eindeutig «zappaesk». Quelle: http://www.musiknews.de/


 

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